Mansfeld-Südharz
„Landeskreismeister“ bei der Einbürgerung von Ausländern

Veröffentlicht am: 04.11.2020
Von wegen - der Landkreis Mansfeld-Südharz landet nicht immer auf hinteren Plätzen! Z.B. bei Einbürgerungen von Ausländern zwischen 2015 und 2019 waren wir spitze unter den Landkreisen ...

Von wegen - der Landkreis Mansfeld-Südharz landet nicht immer auf hinteren Plätzen! Z.B. bei Einbürgerungen von Ausländern zwischen 2015 und 2019 waren wir spitze unter den Landkreisen, gleich nach den Oberzentren Magdeburg und Halle, so der Landtagsabgeordnete André Schröder.

„Die Einbürgerung sichert vollumfängliche gesellschaftliche Partizipation und macht aus einem Ausländer einen gleichberechtigten Staatsbürger der Bundesrepublik. Wegen der hohen Anforderungen gilt die vollzogene Einbürgerung oft als Prüfkriterium einer gelingenden Integration.

In Sachsen-Anhalt wurden zwischen 2015 und 2019 insgesamt 3.391 Personen eingebürgert. 221 davon wurden im Landkreis MSH neue Staatsbürger. Das waren mehr Einbürgerungen als in allen anderen Landkreisen. 894 Personen wurden im gleichen Zeitraum in Halle und 659 Personen in Magdeburg Deutsche im Sinne des Grundgesetzes.

Eine eher geringe Ausländerquote und klare Regeln der aufnehmenden Gesellschaft schaffen offenbar gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration. Jedenfalls hat das in Mansfeld-Südharz funktioniert.“

Hintergrund:
Ausländerinnen und Ausländer müssen im Regelfall 8 Jahre rechtmäßig in Deutschland leben, die deutsche Sprache beherrschen und einen Einbürgerungstest bestehen, um die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten zu können. Auch die alte Staatsbürgerschaft muss im Regelfall aufgegeben werden. Ausnahmen sind zwar möglich, z.B. für Kinder oder erfolgreiche Teilnehmer an Integrationskursen. Dennoch gilt die Einbürgerung als Erfolgsbeleg für eine geglückte Integration.